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Mechanik ab 17.04.05

01.05.2005

Endlich sind die mechanischen Teile soweit fertig. Ich kann also mit der Testmontage beginnen. Da ich die Gewinde noch nicht gebohrt habe, spanne ich die Teile zuerst mit Schraubzwingen zusammen und bohre dann die Gewindebohrungen duch die bereits vorhandenen Duchgangslöcher ab. So ist gewährleistet, das die Teile sauber zusammengeschraubt werden können. Auch Farbe haben die Teile bekommen. Meine Frau hat den Pinsel geschwungen. Nachdem ich Ihr erkärt hatt, das ich die Maschine eher verschrotten würde, bevor die rosa wird haben wir uns dann auf blau geeinigt.

06.05.2005

Das sieht doch schon nach was aus oder ? Die Lineraführungern parallel zu bekommen ist gar nicht so schwer. Die ganzen Gewinde sind dagegen viel zeitaufwendiger. Den dritten Rahmen für die Z-Achse kann ich wahrscheinlich erst montieren, wenn die Gasferdern da sind. die sollen das Gewicht der Z-Achse tragen.

07.05.2005

Habe heute den Rahmen für die Z-Achse montiert. Da ich keine Lust habe auf die Gasfedern zu warten habe ich den Rahmen in die Maschine geschraubt und auf Holzklötze gestellt. Als nächstes werde ich die Kugelgewindespindeln mit den Motoren montieren.

Ende Mai habe ich 2 Wochen Urlaub gehabt. In diesen 2 Wochen ist einiges passiert. Die Maschine ist umgezogen und der Grundrahmen (siehe rechts) steht schon an seinem Platz. Leider kann der weitere Aufbau im Moment nicht stattfinden, da mir ein Winkel fehlt. Wenn der da ist kann ich auch erklären, wofür der gut ist.

31.05.2005

Naja muß ich mich mit was anderem beschäftigen. Wenn Ihr euch den Entwurf anschaut fehlt da noch ein winziges Detail, der Fräskopf. Den habe ich, hier links im Bild, begonnen zu fertigen. Die Fräseraufnahme (rot) habe ich bei Ebay ersteigert. An den habe ich ein Winkelgetriebe gebaut. Oben drauf kommt dann ein polumschaltbarer Drehstrommotor. Der Motor hat 2 Drehzahlen (1500 und 3000). Das Winkelgetriebe übersetzt dann 1:2. Damit habe ich an der Spindel 3000 und 6000 Umdrehungen. Eine Feinjustierung erfolgt dann über den Frequenzumrichter.

Hier das Ganze nochmal mit Motor.

15.06.2005

Hier richte ich den Querrahmen winklig zu den unteren Linearführungen aus. Da der Winkel exakt 90° hat kann ich mit der Messuhr unter dem Winkel herfahren.

25.06.2005

Der Winkel ist fertig gefräst und vermessen. Mit diesem Winkel werde ich die Ausrichtung durchführen.

Hier ist der Winkel mit Hilfe einer Schraubzwinge am Gestell befestigt. Jetzt kann ich die erste Linearführung winklig zur Fläche ausrichten. Anschließend wird die zweite Führung zur ersten parallel ausgerichtet (ohne den Winkel).

20.06.2005

Der Querrahmen muß auch noch in der anderen Richtung winklig sein. Deswegen wird der Winkel nochmal anders festgespannt. Anschließend wird wieder mit der Meßuhr vorbeigefahren.

30.06.2005

Der Querrahmen hat es in sich, denn hier wird er auch noch in der zweiten Richtung parallel zu den ersten Linearführungen ausgerichtet. Sollte ich nochmal eine Maschine bauen, werde ich die Ausrichterei besser in die Konstruktion einbinden.  Denn das ist echt nicht ohne und extrem zeitaufwendig.

05.07.2005

Hier noch eine Übersicht mit der schon seit längerem montierten Schleppkette und der Maschinenleuchte.

09.08.2005

Hier nochmal die zusammengedrückte Folie auf der anderen Seite.

Hier ist der dritte Rahmen schon winklig zu den unteren Linearführungen ausgerichtet. Ich denke das Prinzip, wie ich ausgerichtet habe ist rübergekommen.

30.07.2005

Es gab einen Rückschlag. Leider hab ich keine Bilder davon. Das Winkelgetriebe (siehe oben) funktioniert nicht. Es macht einen unglaublichen Lärm. Ich habe nicht lange vesucht zu optimieren sondern direkt eine andere Lösung realisiert.

Bei Ebay habe ich eine Frässpindel mit SK 40 Aufnahme ersteigert und mit einem Riementrieb eingebaut.

Der läuft so ruhig, echt super.

Die Wasserkühlung ist fertig. Am meisten Arbeit hat der Schutz der Spindel gemacht bzw. das Auffangbecken. Im Vordergrund kann man die langgezogene Spindelabdeckung sehen. Wie eine Ziehharmonika habe ich Teichfolie auf Edelstahlrundstähle gezogen. Damit das besser gleitet habe ich alle Löcher der Folie mit Edelstahlösen verstärkt. In Summe 200 Löcher ein ganz schöner Akt. Ist aber eines der Dinge das mir besonders gut gelungen ist. Darunter kann man die große Folie sehen, die das Wasser auffängt. In der Mitte hat die einen Abfluss. Der führt dann links zurück in den Wasserbehälter.

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